Dienstag 26. September 2017

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Das alma Mentoring-Programm 

 

Das alma Mentoring-Programm zum Berufseinstieg richtet sich an Studierende der Universität Wien, die sich in der Studienabschlussphase (Bachelor, Master oder Diplom) befinden und sich bereits vor dem Abschluss mit Fragen der Berufsorientierung beschäftigen möchten. Das Programm umfasst sowohl Mentoring als auch verschiedene Informationsveranstaltungen, wobei letztere sich auch an Studierende richten, die sich nicht im Mentoring-Programm befinden. Genaueres zur Teilnahme finden Sie hier.

>> Programmfolder

2 Semester
Fachvorträge und Infoveranstaltungen für alle Interessierten (z. B.: Arbeits- und Steuerrecht, Arbeiten im Ausland)
60 Studierende in Mentoring-Teams
Bewerbungsworkshops für alle Mentees im Programm
Peer-Treffen
Kick-off- und Abschluss-Veranstaltung

 

  

 

Wie funktioniert das alma Mentoring-Programm genau?

 

 

>> Besondere Berücksichtigung von Studierenden, die von strukturellen Benachteiligungen am Arbeitsmarkt betroffen sind

 

Das alma Programm finanziert sich durch Förderungen der öffentlichen Hand und durch Unterstützungsleistungen von Unternehmen und Privatpersonen. Vor jedem Durchgang des Programms muss für die gesamte Finanzierung immer wieder neu angesucht werden und da viele UnterstützerInnen oft nur einen oder zwei Durchgänge mitfinanzieren können, braucht es vonseiten der Organisatorinnen viel Aufwand, um das Programm Durchgang für Durchgang auf die Beine stellen zu können.

 

Der Wert des Programms beträgt pro Mentee etwa EUR 1.900. Dieser Betrag beinhaltet tatsächliche Kosten von etwa EUR 750 sowie Leistungen, die sich durch die tatkräftige Unterstützung aller im Programm ehrenamtlich tätigen Personen (MentorInnen, Vortragende, BeraterInnen) und durch die Eigenleistungen der Universität Wien und des Alumniverbands (Räumlichkeiten, Personalressourcen) ergeben.

 

Wir möchten dementsprechend sorgsam mit diesen Ressourcen umgehen und sie deshalb vor allem an Studierende und JungabsolventInnen weitergeben, die ganz besonders Unterstützung brauchen, weil sie von sg. strukturellen Benachteiligungen am Arbeitsmarkt betroffen sind. Das bedeutet, dass gesellschaftliche Normvorstellungen, nach denen (auch) die Arbeitswelt strukturiert ist, bestimmte Bedürfnisse mancher Personengruppen nicht berücksichtigen, wodurch jenen schlicht weniger Arbeitsplätze zur Verfügung stehen, an denen sie tätig sein können. Zum Beispiel:

  • Studierende mit Behinderung brauchen Arbeitsplätze, die ihren Bedürfnissen auch baulich und/oder technologisch entgegenkommen.
  • Studierende mit Migrationshintergrund, Studierende of Color und Studierende, die Symbole religiöser Minderheiten tragen, sind auch in der Jobsuche nachweislich von Rassismus betroffen und werden beispielsweise seltener zu Vorstellungsgesprächen eingeladen.
  • Studierenden, deren Eltern keine Matura oder Hochschulausbildung haben, fehlt oftmals ein Netzwerk oder ein implizites Wissen über akademische Berufe, das ihnen den Berufseinstieg erleichtert.
  • Studierende, die keine oder nur wenig finanzielle Unterstützung durch ihr Umfeld bekommen können, haben hohen Druck, nach dem Studium schnell einen Job annehmen zu müssen und haben ein höheres Risiko, ArbeitgeberInnen ausgeliefert zu sein, die ArbeitnehmerInnenrechte umgehen oder Arbeit unangemessen bezahlen.
  • Studierende mit psychischen Einschränkungen (wie beispielsweise Depression) sind auf ein diskriminierungsfreies Umfeld und Flexibilität ihrer ArbeitgeberInnen angewiesen.
  • Studierende, deren erste Sprache nicht Deutsch ist, haben eine sehr viel kleinere Auswahl an möglichen Berufen und Arbeitsplätzen.
  • Studierende mit Kind(ern), insbesondere natürlich AlleinerzieherInnen, sind auf größere Flexibilität der ArbeitgeberInnen angewiesen, um ihren Betreuungspflichten nachkommen zu können.
  • LGBTIQ- Studierende brauchen Arbeitsplätze, an denen nicht-normative Begehrensformen und/oder Geschlechterrollen akzeptiert sind.

In vielen Fällen überschneiden sich diese Effekte und verstärken einander zusätzlich (intersektional). Deshalb laden wir Personen, die von strukturellen Benachteiligungen am Arbeitsplatz betroffen sind, ganz besonders ein, sich als Mentees im alma Mentoring-Programm zu bewerben.

 

 

>> Die Mentoring-Teams

 

Als MentorInnen fungieren AbsolventInnen der Universität Wien, die bereits mehrere Jahre Berufserfahrung haben. Sie bewerben sich mittels Profilbogen und werden in einem ersten persönlichen Gespräch auf das Mentoring vorbereitet.

 

Die Vorschläge für die Zusammenstellung der Mentoring-Teams erarbeitet die Programmleitung auf Basis der inhaltlichen und thematischen Wünsche sowohl der Mentees als auch der MentorInnen. Die Vorschläge werden in der Zeit vor der Kick-off-Veranstaltung an alle Mentees und MentorInnen ausgeschickt. Wenn von allen Team-Mitgliedern eine Zustimmung erfolgt ist, gibt es bei der Kick-off-Veranstaltung die erste Möglichkeit, einander persönlich kennenzulernen.

 

Sollten sich bei diesem ersten Treffen Änderungswünsche ergeben, kann die Programmleitung informiert und ein neues Mentoring-Team gebildet werden.

 

 

>> Unterstützung und Vorbereitung

 

Sowohl Mentees wie auch MentorInnen werden vor Beginn der gemeinsamen Arbeit mittels eines umfassenden Leitfadens und innerhalb einer Einführungsveranstaltung auf das Mentoring vorbereitet. Sollten während der Programmlaufzeit Fragen auftauchen, kann jederzeit die Programmleitung um Unterstützung angefragt werden.

 

  

>> Die Zusammenarbeit in den Mentoring-Teams

 

Grundsätzlich gilt: Alle Treffen werden auf Initiative der Mentees unter Berücksichtigung der von den MentorInnen vorgegebenen Rahmenbedingungen vereinbart.

 

Beim ersten kurzen Kennenlernen im Rahmen der Kick-off-Veranstaltung sollen die zeitlichen und inhaltlichen Grundlagen der Zusammenarbeit geklärt werden. Form (z. B. per Telefon oder E-Mail) und Häufigkeit der Kontaktaufnahme zwischen den Mentoring-Treffen sollten ebenfalls zu diesem Zeitpunkt abgesprochen werden.

 

Beim ersten Mentoring-Treffen werden zwischen Mentee(s) und MentorIn die individuellen Ziele des Mentorings besprochen und festgelegt und die Mentoring-Vereinbarung ausgefüllt, von allen unterschrieben und an die Programmleitung übermittelt.

 

 

>> Vertraulichkeit

 

Alle Informationen, die Mentees und MentorInnen austauschen, sind streng vertraulich zu behandeln! Der geschützte Rahmen dieser Beziehung ist die Basis für einen vertrauensvollen Austausch.

                                              

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Weiterführende Angebote für Alumni/ae:    » Uniport Karriereservice    » Postgraduate Center

 

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