Montag 17. Dezember 2018
Alumni Aktuell

Europa erlesen: Geschichte & Zukunft, Raum & Gesellschaft
Buchtipps von WissenschafterInnen
Zusammengestellt von Theresa Dirtl [uni:view]

 

Historiker Wolfgang Schmale: „Was wird aus der Europäischen Union?"
© Universität WienIn meinem Buch plädiere ich für mehr politische Rechte für die Europäerinnen und Europäer. Reformbestrebungen dürfen sich nicht nur auf zweifellos richtige Ziele wie mehr gemeinsame Verteidigung oder eine Stärkung der Eurozone durch ein investitionsorientiertes Eurobudget beschränken, sondern müssen die Rolle der BürgerInnen stärken. "Mehr Demokratie wagen!" gilt auch in Beziehung auf die EU. In der Vergangenheit haben Persönlichkeiten mit der Erfahrung des Zweiten Weltkriegs wie Simone Veil, François Mitterrand und Helmut Kohl die EU konstruktiv geprägt und entwickelt; das Wohlergehen der EU hängt auch von PolitikerInnenpersönlichkeiten ab. Davon gibt es immer weniger.
medienportal.univie.ac.at/schmale

 

Die Geographen Martin Heintel, Robert Musil und Norbert Weixlbaumer: „Grenzen"
© Elisa WeixlbaumerUnser Buch setzt sich mit einem für Planung und Politik sowie räumliche Sozialforschung wichtigen Thema auseinander – mit der Grenze. Wenn auch Grenzen und Grenzziehungen ein anscheinend menschliches Wesensmerkmal darstellen, so steht dem die weit verbreitete Erfahrung gegenüber, dass Grenzüberschreitungen zu einer festen Routine auf unterschiedlichen Ebenen der alltäglichen Handlungspraxis zählen. Ziel des Bandes ist eine Reflexion wissenschaftlicher, aber auch aktueller und tagespolitischer Fragestellungen zum Thema Grenze im räumlichen wie auch sozialen Kontext.
medienportal.univie.ac.at/heintel

 

Soziologin Laura Wiesböck: „In besserer Gesellschaft"
© Universität WienFür mich war es wichtig aufzuzeigen, dass die bewusste oder unbewusste Herabsetzung von Menschengruppen in allen Milieus verbreitet ist. Die Sehnsucht nach dem geborgenen Schoß einfacher kollektiver Identität ist auch für BildungsbürgerInnen groß. In anderen Worten: Rechtspopulistische WählerInnen für dumm zu halten ist exakt dasselbe Schema wie MigrantInnen als Sozialschmarotzer abzustempeln. Bei dem Buch handelt es sich allerdings nicht um eine reine Elitenkritik. Die Lektüre veranschaulicht wechselseitige selbstgerechte Blicke in den gesellschaftlichen Bereichen Arbeit, Geschlecht, Einwanderung, Armut und Vermögen, Kriminalität, Konsum, Aufmerksamkeit und Politik.
medienportal.univie.ac.at/wiesboeck

 

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